Cowboys @ Chargers – Wer hats versaut?

Wieder mal ist es den Dallas Cowboys nicht gelungen, sich nach einem überzeugenden Sieg etwas Luft in der NFC East zu verschaffen. Wie so oft folgte Niederlage auf Sieg und die Cowboys bleiben im .500 Mittelmaß hängen.

Wer hats verbockt gegen die Chargers? Vielleicht fällt einem Rookie WR Terrance Williams mit seinem Fumble an der Goal-Line ein. Kostspielig aber nicht kriegsentscheidend. Das muss man sich breiter ansehen:

* Starten wir mit der Defense. Morris Claiborne (laut Jerry Jones der talentierteste Cornerback seit Deion Sanders *hust) fand sich auf der Bank wieder. Claiborne spielte mit schwacher Technik und war viel zu häufig in schlechter Position. Das Ergebnis: mehrere Big Plays für die Chargers. Man kann nur hoffen, dass seine Leistung durch die Schulterverletzung aus Woche 2 beeinflusst wird. Ansonsten sind die Cowboys derzeit besser mit Orlando Scandrick aufgestellt.

* Antonio Gates: 10 Catches für 136 Yards und einen TD. Ouch. Gates ist sicherlich ein ernst zu nehmender Spieler, doch gerade in der Pass Coverage soll ja die Stärke der Cowboys Linebacker liegen. Die sahen gegen den Pass, insbesondere zu Gates und RB Danny Woodhead, zu häufig schlecht aus. Auch wenn Defensive Coordinator Monte Kiffin es bestreitet, es schien als sei neben Claiborne auch Bruce Carter auf die Bank verwiesen worden, nachdem nen zweiten Touchdown gegen ihn erzielte. Ernie Sims erhielt in Hälfte zwei einen Großteil der Spielzeit.

* Ein Blick auf die D-Line: Überraschung George Selvie erneut mit einem Sack, ansonsten wenig Druck gegen eine Chargers Line, der gleich drei Starter fehlten. Gerade hier hätte man eine dominante Leistung von DeMarcus Ware, Jason Hatcher und Co. erwartet. Erinnerte mich stark an das Spiel 2007 gegen die Seahawks. Seattle ging damals mit zwei Cornerbacks “von der Straße” ins Spiel. Das Ergebnis ist bekannt.

* Offensiv war nicht klar, warum das Laufspiel erneut vernachlässigt wurde – gerade beim zweiten Down. Zuletzt lag die Begründung wohl an den durchschnittlich 2,5 Yards Raumgewinn von DeMarco Murray. Gegen die Cahrgers erlief er jedoch stattliche 4,6 Yards pro Carry beim 1st Down. Trotzdem wurde beim 2nd Down überwiegen gepasst, was zu zahlreichen 3rd and long Situationen führte. Die Cowboys beendeten das Spiel mit 3 von 9 3rd Down Conversions. Das Playcalling bleibt also ein Thema – egal ob es an Bill Callahan’s Auswahl oder Tony Romo’s Audibles liegt. Hier müssen sich die Cowboys verbessern.

* Dez Bryant. Beast.

* Die O-Line erlaubte drei Sacks und Tony Romo stand konstant unter Druck. Note 3- für Rookie Center Travis Fredrick, der mit Chargers DT Corey Liuget schwer zu kämpfen hatte.

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