Team

Die Dallas Cowboys sind ein American Football Team und in der NFC East der National Football League (NFL) zu Hause. Forbes Magazin bewertetet die Dallas Cowboys 2009 mit einem Wert von 1,3 Milliarden Dollar neben Manchester United als die wertvollste Sportmannschaft der Welt.

Mit insgesamt 8 Super Bowl Teilnahmen und 20 Spielzeiten mit einer positiven Bilanz halten die Dallas Cowboys bis heute NFL Rekorde.

Die Geburtsstunde und erste Erfolge unter Tom Landry

Die Geburtsstunde der Dallas Cowboys war 1960, als Clint Murchison Jr. und Bedford Wynne von der NFL ein Expansionteam zugesprochen bekamen. Seitdem haben sich die Cowboys zu einer der bekanntesten Sportmannschaften der Welt etabliert und tragen seit 1979 den stolzen Namen „America’s Team“.

Erster Coach der Cowboys war Tom Landry, der vom damaligen General Manager Tex Schramm verpflichtet wurde und das Team ab 1960 führte. Trotz erfolgloser erster Spielzeiten behielt Landry das Vertrauen der Teambesitzer und unterzeichnete 1964 eine Vertragsverlängerung über 10 Jahre. Das Vertrauen in ihn sollte sich auszahlen.

Zwei Jahre später stellten sich mit der ersten Playoff-Teilnahme im Jahre 1966 auch die ersten Erfolge für Landry und die Dallas Cowboys ein. Lediglich die Green Bay Packers stellten sich im legendären Ice Bowl zwischen die Cowboys und den Titel.

Zum ersten Mal Super Bowl Champion

Playoff-Teilnahmen in den folgenden Seasons folgten bis das Team 1971 dann zum ersten Mal an der Spitze der NFL stand. Gegen die Miami Dolphins gewannen sie Super Bowl VI mit 24:3 und legten damit endlich das Stigma ab, keine wichtigen Spiele gewinnen zu können.

In den darauf folgenden Spielzeiten konnten sich die Cowboys unter der Elite der NFL Teams etablieren und drangen jeweils tief in die Playoffs ein. Super Bowl X wurde knapp gegen die Pittsburgh Steelers verloren. Ihren zweiten Super Bowl Erfolg unter Tom Landry feierten die Dallas Cowboys 1977 mit einem 27:10 Sieg über die Denver Broncos. 1978 verloren sie in Super Bowl XIII wieder knapp gegen die Steelers.

Verkauf der Dallas Cowboys und Tom Landry‘s Niedergang

Nach 1978 konnten Tom Landry und seine Dallas Cowboys keine nennenswerten Erfolge mehr erspielen. Die Erwartungshaltung der Fans in Dallas war durch die Erfolge der letzten Jahre natürlich hoch und so wurden nach mehreren erfolglosen Seasons Stimmen laut, die die Entlassung Landry’s forderten.

1984 wurde das Team an H.R. „Bum“ Wright verkauft.

1989 kaufte Jerral „Jerry“ Wayne Jones die Dallas Cowboys und das Texas Stadium für 140 Millionen $ dann von H.R. „Bum“ Wright. Jones hatte sich im Ölgeschäft einen Namen gemacht und ein stattliches Vermögen angehäuft. Im Zuge der Übernahme wurde Tom Landry vor der NFL Saison 1990 von Jerry Jones gefeuert. Tex Schramm erklärte daraufhin enttäuscht seinen Rücktritt.

Als neuer Head Coach wurde Jones‘ alter Teamkamerad von der Universität Arkansas und damaliger Head Coach der University of Miami, Jimmy Johnson, ernannt. Tom Landry soll den plötzlichen Rauswurf aus seinem Lebenswerk nie ganz überwunden haben und lehnt Ehrungen weiterhin für seine Erfolge mit dem Team seit jeher ab.

Die goldenen 90er Jahre

Mit Jerry Jones am Ruder und mit ihrem neuen Head Coach Jimmy Johnson überwanden die Dallas Cowboys die lange Durststrecke der Erfolglosigkeit. Innerhalb von nur drei Jahren machten die neuen Verantwortlichen aus einem der schlechtesten Teams der NFL einen Super Bowl Champion mit einer Unmenge an Superstars.

Einer war Quarterback Troy Aikman, den die Cowboys mit dem Nummer 1 Pick verpflichteten. Später im gleichen Jahr wurde Runningback Herschel Walker nach Minnesota getradet. Dieser Trade, der den Cowboys fünf Veteranen sowie acht Draft Picks brachte, legte den Grundstein für die kommenden Erfolge. Nach 1992 folgten weitere Titel in den Jahren 1993 und 1995.

Unter anderem wurde mit einem dieser Picks Runningback Emmitt Smith gedraftet, der 2002 den All Time Rushing Record von Walter Payton einstellte.

Seither ist die Geschichte der Dallas Cowboys weniger von Erfolgen gekennzeichnet, auch wenn Teambesitzer Jerry Jones scheinbar alles erdenklich Mögliche unternimmt um das Team wieder auf Erfolgskurs zu bringen. So wurde mit Bill Parcells ein legendärer Coach verpflichtet, zahlreiche teure Spieler in Team geholt (Joey Galloway, Terrell Owens, Marco Rivera oder zuletzt Roy Williams) ohne dass an die goldenen Jahre der frühen Neunziger angeknüpft werden konnte.

Die Stadien der Dallas Cowboys

Seit 2009 werden die Heimspiele der Cowboys im Cowboys Stadium ausgetragen, einem Sporttempel der Superlative der bis zu 110.000 NFL-Fans Sitz- bzw. Stehplätze bietet.

Zuvor diente seit 1971 das Texas Stadium als Spielstätte, welches zur NFL Saison 2009 vom Cowboys Stadium abgelöst und am 11. April 2010 gesprengt wurde.

Das Texas Stadium zeichnete sich durch die Besonderheit aus, dass lediglich die Zuschauerränge, nicht jedoch das Spielfeld überdacht war. Ursprünglich ein Fehler in der Tragekonstruktion wurde das offene Dach später damit begründet, „dass Gott seinem Lieblingsteam zusehen kann“.

Ihre Basis haben die Cowboys auf der Valley Ranch, einem Teamkomplex in Irving, Texas, der neben den Teamgebäuden auch das Traningsgelände umfasst.

Von 1960 bis 1971 spielten die Dallas Cowboys im Cotton Bowl in Fair Park, Texas.

Cowboys Spieler in der Hall of Fame

Bob Lilly Class of 1980 (DT 1961–74)
Roger Staubach Class of 1985 (QB 1969–79)
Tom Landry Class of 1990 (Head Coach 1960–88)
Tex Schramm Class of 1991 (Pres/GM 1960–89)
Tony Dorsett Class of 1994 (RB 1977–87)
Randy White Class of 1994 (DT 1975–88)
Mel Renfro Class of 1996 (S/CB 1964–77)
Troy Aikman Class of 2006 (QB 1989–2000)
Rayfield Wright Class of 2006 (OT 1967–1979)
Michael Irvin Class of 2007 (WR 1988–1999)
Bob Hayes Class of 2009 (WR 1965–1975)
Emmitt Smith Class of 2010 (RB 1990–2002)

Super Bowl MVPs

Linebacker Chuck Howley – Super Bowl V – Der bisher einzige Spieler des Verliererteams der jemals einen MVP-Award gewonnen hat. Im Spiel gegen die Baltimore Colts fing Howley zwei Interceptions und recoverte einen Fumble.

Quarterback Roger Staubach – Super Bowl VI – Gegen die Miami Dolphins warf Staubach 2 Toudownpässe.

Defensive Tackle Randy White und Defensive End Harvey Martin – Super Bowl XII – Zum ersten mal wurden zwei Spieler mit dem MVP-Award ausgezeichnet.

Quarterback Troy Aikman – Super Bowl XXVII – Nach Roger Staubach wird Aikman der zweite Cowboys Quarterback der ausgezeichnet wurde. Gegen die Bills erwarf er 273 Yards (22 von 30) und vier Touchdowns.

Runningback Emmitt Smith – Super Bowl XXVIII – Seine 30 Carries für 132 Yards halfen die Bills erneut zu besiegen.

Cornerback Larry Brown – Super Bowl XXX – Aufgrund seiner zwei Interceptions gegen die Steelers wurde Brown als erster Cornerback zum MVP ernannt.

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